Die Theologie und das Hören 978-3-16-153242-9 - Mohr Siebeck
Theologie

Ulrich Lincoln

Die Theologie und das Hören

104,00 €
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Leinen
ISBN 978-3-16-153242-9
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Welche Bedeutung hat das menschliche Hören für die Theologie? Und welche theologischen und philosophischen Dimensionen hat die auditive Wahrnehmung von Worten, Musik und Geräuschen? Ulrich Lincoln will mit diesem Band die Geschichte(n) des Hörens erzählen und den Weg zu einer theologischen Ästhetik bahnen.
Ulrich Lincoln versucht in der vorliegenden Untersuchung zu klären, was die Theologie damit meint, wenn sie vom Hören des Menschen gegenüber dem Wort Gottes spricht. Interpretationen zu Texten von Karl Rahner, Rudolf Bultmann und Karl Barth stehen im Mittelpunkt und werden fortgeführt durch die religionsphilosophischen Einwürfe von Paul Ricœur und Søren Kierkegaard. Phänomenologische, hermeneutische, sprechakttheoretische und ästhetische Dimensionen des Hörens werden in theologischer Perspektive freigelegt. Insgesamt sind es die Phänomene der Resonanz und des Zeugnisses, auf die eine Untersuchung des Hörbegriffs immer wieder zurückkommt. Diese Begriffe führt der Autor weiter in Richtung auf den Begriff der Aufmerksamkeit. Mit Kierkegaard wird es möglich, Ansätze zu einer Phänomenologie der christlichen Aufmerksamkeit zu entfalten, die im biblischen Aufruf zum Wachen gründet.
Personen

Ulrich Lincoln Geboren 1963; Studium der Ev. Theologie in Bethel, Heidelberg, Glasgow, Washington; 1999 Promotion; 1999–2010 Pfarrer in der Nähe von Braunschweig; seit 2010 Pfarrer der deutschen Gemeinden in London.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Praktische Theologie — 52 (2017), S. 56–57 (Harald Schroeter-Wittke)
In: Theologische Literaturzeitung — 140 (2015), S. 1281–1283 (Doris Hiller)