Erblasserwille und Testamentswortlaut 978-3-16-159398-7 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Marcel Beck

Erblasserwille und Testamentswortlaut

Eine vergleichende Untersuchung des deutschen und englischen Rechts zur Reformation und Kassation einseitiger testamentarischer Verfügungen

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ISBN 978-3-16-159398-7
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Soll das Recht den wahren Erblasserwillen verwirklichen, obwohl er im Testamentswortlaut nur unvollkommen zum Ausdruck gelangt? Marcel Beck arbeitet rechtsvergleichend heraus, dass sich dem englischen common law wichtige Impulse für ein interessengerechtes Neukonzept im deutschen Erbrecht entnehmen lassen.
Wie soll das Recht auf eine Abweichung zwischen Erblasserwille und Testamentswortlaut reagieren? Marcel Beck unterzieht die Ansätze des deutschen und englischen Rechts einem kritischen Vergleich. Dabei arbeitet er heraus, dass das englische common law mit den reformierenden Instrumenten der »interpretation« und »rectification« wichtige Impulse für die Lösung des seit jeher konfliktträchtigen Spannungsfelds liefert. Vor diesem Hintergrund zeigt der Autor, welche Änderungen im deutschen Erbrecht nötig sind, um dem Interesse des Erblassers an der unverfälschten Verwirklichung seines letzten Willens gerecht zu werden. Im Sinne einer möglichst effektiven Durchsetzung des wirklich Gewollten plädiert er für ein Neukonzept, das den bislang janusköpfigen Mechanismus der Auslegung und Irrtumsanfechtung um das Institut der Testamentskorrektur erweitert.
Personen

Marcel Beck Geboren 1993; Studium der Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main; 2017 Erstes Juristisches Staatsexamen; 2019 Promotion; seit 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Zivilrecht, Zivilprozessrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main; seit 2019 juristischer Vorbereitungsdienst am Oberlandesgericht Frankfurt am Main.
https://orcid.org/0000-0001-5388-6552

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