Gesammelte Schriften 978-3-16-152468-4 - Mohr Siebeck
Theologie

Martin Heckel

Gesammelte Schriften

Band VI: Staat – Kirche – Recht – Geschichte

2013. XLIV, 756 Seiten.

Jus Ecclesiasticum 100

94,00 €
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Leinen
ISBN 978-3-16-152468-4
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Im vorliegenden Band VI seiner Gesammelten Schriften widmet sich Martin Heckel den rechtlichen Auswirkungen der Reformation auf die Geschichte des Kirchenrechts und des Reichs- und Staatskirchenrechts in der Neuzeit.
Im vorliegenden Band VI seiner Gesammelten Schriften widmet sich Martin Heckel den Auswirkungen der Reformation auf die Geschichte des Kirchenrechts, Reichs- und Staatskirchenrechts in der Neuzeit: Dem Ringen um Reform, Parität, Konzil, die Ursprünge der Religionsfreiheit und die Konfessionalisierung der Reichsverfassung im 16. Jahrhundert; der Kulturverantwortung des freiheitlich-pluralistischen Verfassungsstaats im modernen System der Trennung, Kooperation und religiöse Neutralität; der Reform des Religionsunterrichts und der theologischen Fakultäten; den Zukunftsaussichten des deutschen Religionsrechts unter den Herausforderungen des Islam und des Laizismus. Wie in den Bänden I-V liegt das Gewicht auf der interdisziplinären Zusammenschau der Rechtsformen mit ihren – oft antagonistischen – Ursachen und Bedingungen politischer, theologischer und geistes- und sozialgeschichtlicher Art. Sie zeigt den langen Weg des modernen freiheitlich-pluralistischen Staatskirchenrechts aus dem geschlossenen System des christlichen Staates zu pluralistischen Formen der Freiheit und Gleichheit im modernen Religionsrecht.
Personen

Martin Heckel Geboren 1929; Studium der Rechtswissenschaft in München; 1955 Promotion; 1960 Habilitation in Heidelberg; 1960–97 o. Professor des öffentlichen Rechts und Kirchenrechts in Tübingen; seit Oktober 1997 emeritiert.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Zeitschr. f. Evang. Kirchenrecht — 2014, 409–411 (Martin Otto)
In: Reformatorisch Dagblad — 7. September 2013, S. 9 (Herman J. Selderhuis)
In: Verkündigung u. Forschung — 62 (2017), S. 105–120 (Rochus Leonhardt)