Theologie

Hartmut von Sass

Gott als Ereignis des Seins

Versuch einer hermeneutischen Onto-Theologie

144,00 €
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Leinen
ISBN 978-3-16-152751-7
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Wie ist Gott zu denken, wenn Gott keine metaphysische Ergänzung der Welt ist? Hartmut von Sass beantwortet diese Frage, indem er die Umstellung vom Denken in Substanzen zum Verstehen in Vollzügen einübt. Nicht um einen zur Welt addierten Referenten geht es, sondern um eine irreduzible Referenz auf die uns umgebende Welt.
Wenn Gott keine metaphysische Ergänzung der Welt ist, stellt sich die Frage, wie Gott dann gedacht werden muss, damit wahrhaft von Gott die Rede ist? Hartmut von Sass beantwortet diese Frage, indem er drei Thesen ausarbeitet: dass Gottes Wesen identisch ist mit seinem Handeln; dass dieses Handeln an uns in seiner Offenbarung für uns besteht; und dass dieses offenbarende Handeln in ein neues Selbst- und Weltverständnis des Menschen mündet. Kombiniert man diese drei Thesen, ist Gottes Wirken und damit Gott selbst neu zu verorten: Nicht um einen zur Welt addierten Referenten geht es, sondern um eine irreduzible Referenz auf die uns umgebende Welt. Diese Umstellung vom Denken in Substanzen zum Verstehen in Vollzügen wird als Modalisierung des Glaubens bezeichnet. Den entsprechenden Konsequenzen für einen postmetaphysischen Gottesbegriff geht der Autor im Gespräch mit der Hermeneutischen Theologie und ihren philosophischen Grundlagen nach.
Personen

Hartmut von Sass Geboren 1980; Privatdozent für Systematische Theologie an der Universität Zürich und stellv. Direktor des Collegium Helveticum, Universität und ETH Zürich.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Theologische Rundschau — 79 (2014), S. 190–210 (Ulrich H.J. Körtner)
In: Theologische Literaturzeitung — 140 (2015), S. 118–120 (Stefano Bancalari)