Grundrechtsschutz in föderalen Mehrebenensystemen 978-3-16-156014-9 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Andrea Edenharter

Grundrechtsschutz in föderalen Mehrebenensystemen

Inspiration des EU-Grundrechtsschutzes durch die Grundrechtsentwicklung in Deutschland und der Schweiz sowie durch die EMRK

2018. XL, 1088 Seiten.

Jus Publicum 271

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ISBN 978-3-16-156014-9
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Beim Grundrechtsschutz in föderalen Systemen muss einerseits die Rechtseinheit gewahrt bleiben, gleichzeitig aber den Besonderheiten der beteiligten Einheiten Rechnung getragen werden. Auf der Grundlage einer Analyse des Grundrechtsschutzes in Deutschland und der Schweiz entwickelt Andrea Edenharter Ansatzpunkte für eine Weiterentwicklung des Grundrechtsschutzes in der EU.
Andrea Edenharter arbeitet heraus, auf welche Art und Weise in den föderal aufgebauten Systemen Deutschlands und der Schweiz sowie ihren jeweiligen historischen Vorläufern Grundrechtsschutz gewährleistet wurde bzw. wird. Auf dieser Basis gewinnt sie Ansätze für die Weiterentwicklung des Grundrechtsschutzes in der EU. Dabei zeigt sie, wie einerseits die Rechtseinheit gewahrt, gleichzeitig aber auch eine rechtliche, gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt ermöglicht und eine sinnvolle Aufgabenteilung zwischen den beteiligten Gerichten erreicht werden kann. Außerdem untersucht die Autorin, inwieweit sich das vom EGMR entwickelte Konzept der margin of appreciation -Doktrin auf den unionalen Grundrechtsschutz übertragen lässt und welche Konsequenzen eine derartige Übertragung auf die Grundrechtsjudikatur des EuGH hätte.
Personen

Andrea Edenharter Geboren 1985; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Regensburg; 2009 Erste Juristische Prüfung; Referendariat am OLG Nürnberg; 2011 Zweite Juristische Staatsprüfung; 2013 Promotion; Forschungsaufenthalte an der Universität Bern und am Institute of European and Comparative Law (Oxford University); 2017 Habilitation; seit 2011 wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Universität Regensburg.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Revue Hellenique des Droits de l'homme — 2019, Nr. 79, 225
In: Newsletter Menschenrechte — 2019, 543–544 (Stefan Kieber)
In: Zeitschr.f. Öffentliches Recht — 2019, 603–610 (Lukas Staffler)