Immaterialgüterrechtliche Anwartschaftsrechte 978-3-16-150151-7 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Franz Hofmann

Immaterialgüterrechtliche Anwartschaftsrechte

59,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-150151-7
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Entfaltet ein Recht schon Wirkungen bevor es entstanden ist? Dieser Frage geht Franz Hofmann im Recht des Geistigen Eigentums nach. Über das Konzept des Anwartschaftsrechts begründet er, dass Erwerber von Immaterialgüterrechten schon Schutz erfahren, obwohl das eigentliche Recht noch nicht besteht.
Jenseits der Rechtsstellung des Vorbehaltskäufers vor vollständiger Kaufpreiszahlung werden viele weitere Rechtspositionen einschließlich diverser Vorstufen von Immaterialgüterrechten als Anwartschaftsrechte qualifiziert. Trotz einer regen Diskussion des Anwartschaftsrechts bleiben die Konturen dieser Rechtsposition unscharf, was eine klare Analyse etwaiger immaterialgüterrechtlicher Anwartschaftsrechte erschwert. Franz Hofmann stellt sich der Aufgabe, die Rechtsfigur des Anwartschaftsrechts abstrakt zu erfassen. Seine dabei entwickelte Theorie wendet er auf das Recht des Geistigen Eigentums an. Er weist nach, dass Erwerber von Immaterialgüterrechten über die Rechtsfigur des Anwartschaftsrechts während der Rechtsentstehungsphase bereits stärkeren Schutz erfahren, als bisher angenommen. Gleichzeitig zeigt er, wie das Recht des Geistigen Eigentums stärker in die allgemeine Zivilrechtsdogmatik einzuflechten ist.
Personen

Franz Hofmann Geboren 1981; Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Bayreuth und Cambridge (2009 LL.M.); 2009 Promotion, Universität Bayreuth; 2011 Zweites Juristisches Staatsexamen; 2016 Habilitation, Ludwig-Maximilians-Universität München; seit November 2016 Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Recht des Geistigen Eigentums und Technikrecht an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.
https://orcid.org/0000-0001-9470-8613

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Zeitschr. f. Geistiges Eigentum — 2013, 230–232 (Inge Scherer)
In: Ufita — 2011, 199–204 (Ronny Hauck)