Rechtswissenschaft

Roger Pierenkemper

Kartellbußen aus rechtlicher und ökonomischer Sicht

Der Problemfall der Zementkartelle

Unveränderte E-Book-Ausgabe 2021; Originalausgabe 2012; 2012. XVII, 270 Seiten.

Rechtsordnung und Wirtschaftsgeschichte 3

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ISBN 978-3-16-160608-3
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Geldbußen sind weltweit das Mittel der Wahl der Kartellbehörden bei der Bekämpfung von hard-core Kartellen. Welche Wirkungen von Kartellbußen aber tatsächlich ausgehen, blieb bisher weitgehend im Dunkeln. Der Paradefall von hard-core Kartellen sind die Kartelle in der Zementindustrie. Roger Pierenkemper untersucht am Beispiel der Zementkartelle welche Wirkungen von Kartellbußen tatsächlich ausgehen.
Kaum eine Woche vergeht, ohne dass in der Presse neue, immer höhere Geldbußen aufgrund von Kartellverstößen angekündigt werden. Welche Auswirkungen diese Bußen auf die betroffenen Märkte haben und inwieweit dadurch die Ziele der Wettbewerbspolitik gefördert und erreicht werden, bleibt jedoch oftmals im Dunkeln. Erfolgreiche Wettbewerbspolitik muss sich allerdings auch an der Effizienz ihrer Maßnahmen messen lassen. Am Paradefall des Kartellrechts, den Zementkartellen, untersucht Roger Pierenkemper in einer Fallstudie vor dem Hintergrund vergangener und aktueller Kartellverfahren, welche Auswirkungen von Kartellbußen ausgehen. Er überprüft, inwieweit auf dem Zementmarkt die Ziele der Wettbewerbspolitik verwirklicht werden. Anhand der daraus gewonnen Ergebnisse testet er neue, rechtspolitische Lösungsversuche auf ihre Tauglichkeit zur Lösung der Zementkartellproblematik hin.
Personen

Roger Pierenkemper Geboren 1982; Studium der Rechtswissenschaft in Berlin, Aarhus, und Marburg; seit 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht an der Universität Marburg; 2012 Promotion; derzeit Rechtsreferendar am LG Marburg.

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