Offenbarung und Entzug 978-3-16-159827-2 - Mohr Siebeck
Theologie

Patrick Ebert

Offenbarung und Entzug

Eine theologische Untersuchung zur Transzendenz aus phänomenologischer Perspektive

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ISBN 978-3-16-159827-2
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Gott zeigt sich, indem er sich entzieht. Will man von Gottes Offenbarung sprechen, so muss immer schon von Entzug die Rede sein. Patrick Ebert erörtert diesen Zusammenhang von Sichzeigen und Sichentziehen im Rückgriff auf die Phänomenologien Levinas', Derridas und Waldenfels' und entfaltet davon ausgehend einen offenbarungstheologischen Entwurf.
Offenbarung gilt im theologischen Diskurs des 20.und 21.Jahrhunderts als einer der bedeutendsten theologischen Grundbegriffe. Herrscht über das besondere Gewicht des Begriffs größtenteils Einigkeit, so gehen die Meinungen darüber, wie Offenbarung zu denken sei, konfliktiv auseinander. Patrick Ebert entfaltet ausgehend vom biblischen Befund, gemäß dem Offenbarung als Dynamik von Sichzeigen und Sichentziehen auftritt, einen eigenständigen offenbarungstheologischen Entwurf.
Da sich diese Dynamik von Sichzeigen und Sichentziehen als phänomenologisches Problem par excellence darstellt, entwickelt er im Rückgang auf die Phänomenologien Levinas', Derridas und Waldenfels' die Methode der indirekten Beschreibung, aufgrund derer ein Offenbarungsverständnis in seinen eschatologischen, christologischen, pneumatologischen und trinitätstheologischen Implikationen entfaltet wird.
Personen

Patrick Ebert Geboren 1988; 2008–14 Studium der Ev. Theologie in Heidelberg und Tübingen; seit 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie: Dogmatik und Religionsphilosophie an der Universität Heidelberg; 2020 Promotion.
https://orcid.org/0000-0002-3782-6776

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