PartGmbB und UK-LLP als hybride Gesellschaftsformen 978-3-16-155351-6 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Franziska Kühn

PartGmbB und UK-LLP als hybride Gesellschaftsformen

Eine rechtsvergleichende Würdigung der Haftungsrisiken im Innen- und Außenverhältnis, des Gründungs- und Umstrukturierungsaufwands sowie der steuerlichen Belastung im Inland

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ISBN 978-3-16-155351-6
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Der in der Europäischen Union vorherrschende Wettbewerb der Gesellschaftsformen stellt die nationalen Gesetzgeber vor die Herausforderung den praktischen Bedürfnissen entsprechende Rechtsformen zur Verfügung zu stellen. Ist es durch Einführung der PartGmbB gelungen ein aus der Perspektive der Freiberufler konkurrenzfähiges Modell zur UK-LLP anzubieten?
Im Wege einer Reform des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes wurde im Juli 2013 die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung als spezielle Rechtsform für Angehörige freier Berufe eingeführt. Ziel des Gesetzesgebers war es, das bekannte Modell der Partnerschaftsgesellschaft so zu modifizieren, dass es als attraktive Gesellschaftsform gegenüber der englischen LLP konkurrenzfähig ist. Hintergrund ist der aufgrund der Gründungstheorie innerhalb der Europäischen Union vorherrschende Wettbewerb der Gesellschaftsformen. Franziska Kühn überprüft kritisch den gesetzgeberischen Anspruch, indem sie aus der Perspektive von Freiberuflern die für die Rechtsformwahl entscheidungserheblichen Kriterien untersucht. Zur praktischen Handreichung werden die Gründung sowie der Betrieb einer Sozietät in den Fokus gestellt, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Aspekt der vorzuhaltenden Berufshaftpflichtversicherung liegt. Die Autorin zeigt hierbei bestehende Problemfelder und Defizite auf.
Personen

Franziska Kühn Geboren 1988; Studium der Rechtswissenschaft mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung an der Universität Bayreuth; 2013 Erstes Juristisches Staatsexamen; seit 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei einer Rechtsanwaltskanzlei; 2016 Promotion; seit 2016 Rechtsreferendarin am Kammergericht Berlin.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Anwaltsblatt — 2018, 546–547 (Matthias Kilian)