Personale Differenzierung im Kaufrecht 978-3-16-156129-0 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Lydia Beil

Personale Differenzierung im Kaufrecht

Rechtsvergleichende Studie unter Einbeziehung deutscher und französischer Regelungen und internationaler Regelwerke (CISG, UNIDROIT PICC, CESL, CFR)

64,00 €
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fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-156129-0
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Benötigen wir ein spezielles Kaufrecht für Verbraucher- oder Unternehmerverträge? Die aktuelle Situation ist paradox und für den Benutzer unverständlich. Lydia Beil vergleicht deutsche, französische und internationale Regeln und verwendet die ökonomische Analyse des Rechts, um zu zeigen, welche Differenzierungen dringend gestrichen werden sollten. Damit trägt sie zur Diskussion um ein einheitliches europäisches Kaufrechtsinstrument bei.
Benötigen wir ein spezielles Kaufrecht für Verbrauchsgüterkauf- oder Unternehmerkaufverträge? Die aktuelle Situation ist paradox: In Deutschland versuchen Rechtsprechung und Gesetzgebung seit Jahren, einheitliche Regelungen für alle Personen zu schaffen und müssen dabei regelmäßig im Konflikt mit dem Europäischen Gerichtshof neue Ausnahmen für Verbraucherverträge einfügen oder Begriffe »gespalten auslegen«. In Frankreich existieren sogar zwei (bzw. drei) komplette Kaufrechts-Regime nebeneinander. In beiden Fällen ist die Rechtslage für den juristischen Laien unmöglich zu verstehen. Lydia Beil untersucht anhand eines umfassenden Vergleichs nationaler und internationaler Kaufrechtsinstrumente und unter Verwendung der ökonomischen Analyse, welche Differenzierungen dabei noch sachlich gerechtfertigt sind. Damit trägt sie insbesondere auch zur Diskussion um einen sinnvollen Inhalt für ein zukünftiges einheitliches europäisches Kaufrechtsinstrument bei.
Personen

Lydia Beil Geboren 1987; Studium der Rechtswissenschaften in Mainz; 2010 Französischer Master 1 in Dijon; 2011 LL.M. im Europäischen und internationalen Recht in Lyon; 2011 Magister iuris im französischen Recht in Mainz; 2013 Erstes Staatsexamen; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für ausländisches und internationales Privatrecht an der Universität Freiburg; 2017 binationale Promotion in Freiburg und Strasbourg; 2016–2018 Rechtsreferendarin am OLG Karlsruhe; 2018 Zweites Staatsexamen, seit 2018 Richterin am LG Offenburg.

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