Radikale Selbstbestimmung 978-3-16-153847-6 - Mohr Siebeck
Philosophie

Frank Dettinger

Radikale Selbstbestimmung

Eine Untersuchung zum Freiheitsverständnis bei Harry G. Frankfurt, Galen Strawson und Martin Luther

2015. VIII, 280 Seiten.

Collegium Metaphysicum 12

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ISBN 978-3-16-153847-6
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Ist radikale Selbstbestimmung freiheitstheoretisch relevant, d.h. ein konstitutives Moment von Freiheit? Frank Dettinger untersucht das Freiheitsverständnis in analytisch-philosophischer und in theologischer Perspektive und leistet damit einen Beitrag zur Verständigung der Freiheitsdebatte über sich selbst und eine präzise Rekonstruktion von Martin Luthers Freiheitsverständnis.
Ist radikale Selbstbestimmung freiheitstheoretisch relevant, d.h. ein konstitutives Moment von Freiheit? Und ist radikale Selbstbestimmung möglich oder gar wirklich? Unter radikaler Selbstbestimmung versteht Frank Dettinger dabei das Vermögen eines Handlungssubjekts, dessen persönliche und charakterliche Beschaffenheit, in der seine Entscheidungen und Handlungen gründen, in einem unabhängigen Akt selbst zu bestimmen.
Dettinger gibt Impulse sowohl für die analytisch-philosophische als auch für die theologische Freiheitsdebatte. In der ersten Hinsicht versteht sich seine Arbeit insbesondere als Beitrag zur Verständigung der Freiheitsdebatte über sich selbst. In der zweiten Hinsicht liegt das Proprium im Aufweis des Potentials eines interdisziplinären Vorgehens. Er rekonstruiert Luthers Freiheitsverständnis in Anwendung analytisch-philosophischer Freiheitssystematik präzise und macht es auf diese Weise einer argumentativen Prüfung zugänglich.
Personen

Frank Dettinger Geboren 1983; Studium der Ev. Theologie in Tübingen und Wien; 2012–15 Ausbildungsvikariat in Perouse, Dekanat Leonberg; seit 2015 Pfarrer in Ditzingen.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Theologische Literaturzeitung — 142 (2017), S. 113–115 (Karin Scheiber)
In: Freiburger Zeitschr.f.Phil.u.Theol. — 63 (2016), S. 281–288 (Jörg Noller)