Regulierte Selbstregulierung im europäischen Chemikalienrecht 978-3-16-153667-0 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Heidi Stockhaus

Regulierte Selbstregulierung im europäischen Chemikalienrecht

Eine Untersuchung der kontrollierten Eigenverantwortung für den Schutz der Umwelt unter der REACH-Verordnung

69,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-153667-0
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Mit der REACH-Verordnung hat durch die Übertragung der primären Verantwortung für die Stoffsicherheit auf die Unternehmen der chemischen Industrie das Konzept der regulierten Selbstregulierung Einzug ins europäische Chemikalienrecht gehalten. Heidi Stockhaus untersucht vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen bei der Umsetzung, inwiefern die Europäische Union und der Staat ihrer besonderen Verantwortung für den Schutz der Umwelt hierdurch noch gerecht werden.
Die REACH-Verordnung zielt auf die Bereitstellung stoffspezifischer Informationen und die Regulierung besonders besorgniserregender Stoffe ab. Hierzu hat sie den Unternehmen der chemischen Industrie die primäre Verantwortung für die Sicherheit von Stoffen übertragen. Die Zuständigkeit der Behörden beschränkt sich auf Überprüfungstätigkeiten und die Mitwirkung am hoheitlichen Risikomanagement für bestimmte gefährliche Stoffe. Durch diesen Paradigmenwechsel hat das Konzept der regulierten Selbstregulierung Einzug ins Chemikalienrecht gehalten. Heidi Stockhaus untersucht vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen mit der Anwendung der REACH-Verordnung, inwiefern die Europäische Union und der Staat im Rahmen des Chemikalienrechts ihrer besonderen Verantwortung für den Schutz der Umwelt gerecht werden. Im Vordergrund stehen dabei die einzelnen Mechanismen und Strukturen des auf regulierter Selbstregulierung basierenden Schutzkonzepts, das zugleich in den größeren Zusammenhang der Aufgabenverteilung zwischen staatlichen und gesellschaftlichen Akteuren eingebettet wird.
Personen

Heidi Stockhaus Geboren 1983; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bonn und der University of Sussex; wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Sachverständigenrat für Umweltfragen; Rechtsreferendarin beim Kammergericht.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Allg.Ministerialbl.d.Bay.Staatsreg. — 2015, 536
In: Die Verwaltung — 2016, 301–303 (Alexander Windoffer)
In: Deutsches Verwaltungsblatt — 2017, 37–38 (Kristian Fischer)