Schieds- und Schiedsverfahrensvereinbarungen in strukturellen Ungleichgewichtslagen 978-3-16-152668-8 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Tilman Niedermaier

Schieds- und Schiedsverfahrensvereinbarungen in strukturellen Ungleichgewichtslagen

Ein deutsch-U.S.-amerikanischer Rechtsvergleich mit Schlaglichtern auf weitere Rechtsordnungen

94,00 €
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fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-152668-8
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Situationen, in denen eine Partei der anderen typischerweise unterlegen ist, sind in allen Lebensbereichen anzutreffen. Tilman Niedermaier setzt sich rechtsvergleichend mit der Frage auseinander, wie die Interessen strukturell unterlegener Parteien im Schiedsverfahren nach deutschem Recht gewährleistet werden können.
Das deutsche Schiedsverfahrensrecht aus dem Jahr 1998 ist maßgeblich an den Bedürfnissen des internationalen Handels ausgerichtet. Rechtsstreitigkeiten in diesem Bereich sind typischerweise durch ein Kräftegleichgewicht der Parteien geprägt. Es kommt jedoch nicht nur in rein nationalen oder nicht handelsrechtlichen Streitigkeiten vor, dass eine Partei der anderen strukturell unterlegenist. In den USA haben mit derartigen Ungleichgewichtslagen verbundene Fragestellungen in jüngerer Zeit verstärkte Aufmerksamkeit durch Rechtsprechung und Wissenschaft erfahren.
Tilman Niedermaier vergleicht die Rechtslage in Deutschland und den USA und untersucht unter Berücksichtigung neuerer Entwicklungen im EU-Recht, inwieweit die Interessen strukturell unterlegener Parteien im Schiedsverfahren nach deutschem Recht gewahrt werden können.
Personen

Tilman Niedermaier Geboren 1980; Studium der Rechtswissenschaften in München und Genf; 2010 LL.M. (University of Chicago); 2013 Promotion (Göttingen); derzeit in München im Bereich Schiedsverfahren und Prozessführung als Rechtsanwalt tätig.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Yearbook Commercial Arbitration — 2013, 607
In: Zeitschr.f.Sport und Recht — 2014, 176