Rechtswissenschaft

Alexander Koof

Senderecht und Recht der öffentlichen Zugänglichmachung im Zeitalter der Konvergenz der Medien

104,00 €
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Leinen
ISBN 978-3-16-153349-5
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Wann verlässt der Normadressat den Anwendungsbereich des Senderechts (§ 20 UrhG) und bewegt sich in den Bereich des Rechts der öffentlichen Zugänglichmachung (§ 19a UrhG)? Alexander Koof untersucht das Spannungsverhältnis zwischen den beiden Verwertungsrechten und geht der Frage nach, inwiefern das Realphänomen der Konvergenz der Medien Auswirkungen auf die verwertungsrechtliche Einordnung neuartiger Nutzungsformen hat.
Technologische Entwicklungen eröffnen ständig neuartige Auswertungsmöglichkeiten für urheberrechtlich geschützte Inhalte aller Werkarten, insbesondere der audiovisuellen Medien. Für den Normadressaten wird bei einigen dieser Nutzungsformen nicht hinreichend deutlich, mit welchen Angeboten er den Anwendungsbereich des Senderechts (§ 20 UrhG) verlässt und sich in den Bereich des Rechts der öffentlichen Zugänglichmachung (§ 19a UrhG) bewegt. Alexander Koof untersucht das Spannungsverhältnis zwischen den beiden Verwertungsrechten und geht der Frage nach, inwiefern das Realphänomen der Konvergenz der Medien Auswirkungen auf die verwertungsrechtliche Einordnung neuartiger Nutzungsformen hat. Er analysiert dabei die tradierte Auslegung des Öffentlichkeitsbegriffs gem. § 15 Abs. 3 UrhG und plädiert für eine mehr funktionale Betrachtung des Begriffs, um Regelungslücken im Bereich der unkörperlichen Verwertung zu vermeiden.
Personen

Alexander Koof Geboren 1984; Studium der Rechtswissenschaften in Gießen und Bonn; 2014 Promotion; derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Recht des Geistigen Eigentums und Wettbewerbsrecht der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: UFITA — 2015, 625–628 (Manfred Hunziker)