Spätabbruch oder Spätabtreibung – Entfernung einer Leibesfrucht oder Tötung eines Babys? 978-3-16-150620-8 - Mohr Siebeck
Theologie

Spätabbruch oder Spätabtreibung – Entfernung einer Leibesfrucht oder Tötung eines Babys?

Zur Frage der Bedeutung der Geburt für das Recht des Kindes auf Leben und das Recht der Eltern auf Wohlergehen
Hrsg. v. A. Katarina Weilert

2011. IX, 324 Seiten.

Religion und Aufklärung 20

74,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-150620-8
lieferbar
Die potentielle Lebensfähigkeit weit entwickelter Feten stellt die Frage nach späten Schwangerschaftsabbrüchen in ein neues Licht. Ist die Geburt die Zäsur für den Lebensschutz? Wie verläuft die Entscheidung für werdende Eltern, wenn die Pränataldiagnostik eine Krankheit des ungeborenen, aber durchaus schon lebensfähigen Kindes offenbar werden lässt? Welche Rolle spielt dabei die Gesellschaft und ihr Umgang mit behinderten Kindern?
Wird der Mensch erst mit seiner Geburt zum Menschen? Steht das ungeborene Leben unter dem Vorbehalt seiner Akzeptanz durch die Geborenen? Wer entscheidet und nach welchen Maßstäben? Wird die Gesellschaft ihrer Verantwortung gegenüber dem Kind und seiner Mutter gerecht? Diese Fragen stellen sich mit besonderer Brisanz, wenn es um die Abtreibung später und extrauterin potentiell lebensfähiger – und in der Regel von der Norm abweichender – Feten geht. Der Tagungsband zeichnet sich vor diesem Hintergrund nicht nur durch kontroverse Stellungnahmen und Diskussionen zwischen den Disziplinen aus. Vor allem wird auch der Einfluss der Gesellschaft und der durch sie geschaffenen Realität für Schwangere und Familien mit behinderten Kindern kritisch gewürdigt. Mit Beiträgen von:Reiner Anselm, Ino Augsberg, Marion Baldus, Thomas Gutmann, Eilert Herms, Thomas Hillenkamp, Sabine Hufendiek, Maria Mattisseck-Neef, Angelika Pokropp-Hippen, Rüdiger Retzlaff, Alexander Scharf, Rolf Schlößer, Michael Spieker, Sabine Stengel-Rutkowski, A. Katarina Weilert
Personen

A. Katarina Weilert Studium der Rechtswissenschaft in Berlin und London (LL.M.), Rechtsreferendariat in Berlin; Promotion an der Freien Universität Berlin; derzeit wissenschaftliche Referentin an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) in Heidelberg.
https://orcid.org/0000-0002-6143-5177

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Zeitschr. f. Evang. Ethik — 56 (2012), S. 67–69 (Hartmut Kreß)
In: Theologische Revue — 109 (2013), S. 246–248 (Konrad Hilpert)