Supranationale Gesellschaftsformen im Typenwettbewerb 978-3-16-150985-8 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Supranationale Gesellschaftsformen im Typenwettbewerb

Verhandlungen der Fachgruppe für vergleichendes Handels- und Wirtschaftsrecht anlässlich der 32. Tagung für Rechtsvergleichung vom 17. bis 19. September 2009 in Köln
Hrsg. v. Peter Jung

39,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-150985-8
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Im Bereich der EU, der OHADA und des MERCOSUR wurden verschiedene supranationale Gesellschaftsformen geschaffen, die in einen Typenwettbewerb zu den mitgliedstaatlichen Gesellschaftsformen treten. Dabei wirft das Neben- und Ineinander der nationalen und supranationalen Gesellschaftsrechte zahlreiche Fragen auf, die in diesem Band aus verschiedenen nationalen und thematischen Blickwinkeln einer näheren Untersuchung unterzogen werden.
Die in diesem Band abgedruckten Referate behandeln das Neben- und Ineinander von nationalen und supranationalen Gesellschaftsformen. Es geht um die Frage, inwieweit Gesellschaftsformen national bzw. supranational bestimmt sind und inwieweit sie dies sein sollten. Im Beitrag von Michel Menjucq wird die wechselseitige Beeinflussung zwischen dem nationalen französischen und dem supranationalen europäischen Gesellschaftsrecht thematisiert. Gegenstand des auf die mittel- und osteuropäischen Staaten bezogenen Referats von Zoltán Csehi ist demgegenüber das komplexe Zusammenspiel der Gesellschaftsrechte, das durch Lücken, Verweise und Wahlrechte in den supranationalen Statuten geprägt wird. Mit den Beweggründen für die Umwandlung der Allianz AG in eine SE und den damit verbundenen praktischen Problemen beschäftigt sich das Referat von Peter Hemeling. Im Beitrag von Peter Jung wird der Entwurf der EU-Kommission für ein Statut der Societas Privata Europaea der Kritik unterzogen. Den Abschluss des Bandes bilden die beiden Referate von Claire Moore Dickerson und Rafael M. Manóvil zur Situation in der OHADA und im MERCOSUR.
Personen

Peter Jung ist Ordinarius für Privatrecht an der Universität Basel.

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