Unternehmensrechtliche Selbstregulierung und ihre Erfolgsbedingungen 978-3-16-159289-8 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Leonid Aleiner

Unternehmensrechtliche Selbstregulierung und ihre Erfolgsbedingungen

Eine rechtsökonomische, -soziologische und -vergleichende Untersuchung unter Berücksichtigung übernahme- und insiderrechtlicher Regelungen in Deutschland und dem Vereinigten Königreich sowie des DCGK

2021. Ca. 220 Seiten.
erscheint im März

Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht

ca. 50,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-159289-8
in Vorbereitung
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Private Regelsetzung als Alternative zum staatlichen Recht befindet sich auf dem Vormarsch – und bleibt doch sehr umstritten. Leonid Aleiner ermittelt interdisziplinär und rechtsvergleichend, unter welchen rechtlichen und sozioökonomischen Bedingungen Selbstregulierung erfolgreich ist. Anschließend plädiert er für ihren bewussten Einsatz durch den Gesetzgeber.
Der klassische Gesetzgeber begegnet auf dem Feld des Unternehmensrechts einer starken Verlagerung der Regulierung vom staatlichen Recht zu einer Regelsetzung durch private Akteure. Wie kann der staatliche Regelgeber – derart herausgefordert – sich das Instrumentarium privaten Rechts erfolgreich zunutze machen? Und welche Voraussetzungen müssen für einen effektiven Einsatz autoregulativer Elemente erfüllt sein? Wie sind dabei die notwendige Akzeptanz und Befolgung von Selbstregulierung durch die Marktteilnehmer zu erreichen? Leonid Aleiner plädiert für einen planvollen gesetzgeberischen Umgang mit privater Rechtsetzung und ihre bewusste Implementierung in das allgemeine Regulierungsgefüge. Die Ideengeschichte der Selbstregulierung und die interdisziplinären Erklärungen für ihre Wirkungsweise offenbaren dabei ihre Vorzüge sowie Risiken und zeigen insbesondere ihre Abhängigkeit von außerrechtlichen, sozialen und ökonomischen Faktoren.
Personen

Leonid Aleiner Geboren 1985; Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg; Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes; Referendariat in Freiburg, München und London; wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ausländisches und Internationales Privatrecht, Abt. II an der Universität Freiburg (Prof. Dr. Merkt); seit 2014 Rechtsanwalt in Karlsruhe und anwaltlicher Mitarbeiter in einer Anwaltskanzlei beim Bundesgerichtshof; 2019 Promotion (Freiburg).
https://orcid.org/0000-0001-6301-3675

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