Urbane Biodiversität als städtebaurechtliches Nachhaltigkeitskonzept 978-3-16-155635-7 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Valentin Roden

Urbane Biodiversität als städtebaurechtliches Nachhaltigkeitskonzept

Analyse, Umsetzung und Perspektiven

74,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-155635-7
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Die Biodiversität im Siedlungsraum ist insbesondere durch die städtebauliche Innenentwicklung bedroht. Valentin Roden untersucht die Instrumentarien des Städtebau- und Naturschutzrechts zum ökologisch nachhaltigen Ausgleich der beiden Belange und erarbeitet Vorschläge zur Integration urbanen Biodiversitätsschutzes in die Innenentwicklung.
Die Erhaltung der Biodiversität im Siedlungsraum trägt aufgrund der Vielfalt der dort vorkommenden Arten und Lebensräume zum nachhaltigen Biodiversitätsschutz bei. Die besonderen Voraussetzungen für den Schutz der urbanen Artenvielfalt werden jedoch durch das Städtebaurecht bislang nicht hinreichend berücksichtigt. Das Recht der Bauleitplanung kann insbesondere den Ausgleich zwischen urbanem Biodiversitätsschutz und der städtebaulichen Innenentwicklung kaum im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit bewältigen. Valentin Roden analysiert die derzeitige Rechtslage im Städtebau- und Naturschutzrecht. Unter Beachtung der Bedürfnisse von Tieren und Pflanzen im Siedlungsraum entwickelt er Vorschläge zur Anpassung der Rechtslage für eine bessere Berücksichtigung des urbanen Biodiversitätsschutzes einerseits und den Ausgleich mit der Innenentwicklung andererseits.
Personen

Valentin Roden Geboren 1987; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsches und Europäisches Verwaltungsrecht an der Universität Heidelberg; 2017 Promotion; seit 2016 Rechtsreferendar im Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Europäisches Umwelt- u. Planungsrecht — 2018, 251–253 (Boas Kümper)
In: Zeitschrift f. Umweltrecht — 2018, 128
In: Allg.Ministerialbl.d.Bay.Staatsreg. — 2018, 396
In: Deutsches Verwaltungsblatt — 2018, 1619–1620 (Wolfgang Durner)