Von erlaubter Verkaufsförderung und strafbarer Korruption 978-3-16-150199-9 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Fabian Pfuhl

Von erlaubter Verkaufsförderung und strafbarer Korruption

Lauterkeitsrechtliche Analyse der Wertreklame gegenüber Weiterveräußerern und Leitfaden für die werbende Praxis

49,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-150199-9
lieferbar
Fabian Pfuhl widmet sich einem juristisch wie ökonomisch relevanten Spannungsfeld: Der Abgrenzung wettbewerbskonformer Werbemaßnahmen von unlauterer oder gar strafbarer Einflussnahme auf Umworbene. Wann ist Verkaufsförderung strafbar und warum? Um diese Fragen der werbenden Praxis zu lösen, stellt der Autor Kriterien zur Grenzziehung zwischen Erlaubtem und Strafbarem heraus.
Herstellende Unternehmen haben längst verstanden, dass es effektiver sein kann Werbung gegenüber der Handelsstufe zu betreiben, als direkt den Endabnehmer anzusprechen. Daraus ergibt sich aber ein rechtliches – in seiner wirtschaftlichen Bedeutsamkeit kaum zu unterschätzendes – Spannungsfeld zwischen den Einflüssen der Wertwerbung auf das Handelsunternehmen und dessen potentiell bestehenden Pflichten bei der Beratung eigener Abnehmer. Die Frage, wann eine Verkaufsförderung in unerlaubter Weise die Rechte Dritter (etwa der Endabnehmer oder der Mitbewerber) verletzt, muss sich die Werbewirtschaft täglich stellen. Die Folgen ihrer Beantwortung sind weitreichend: Es drohen neben wettbewerbsrechtlichen auch strafrechtliche Konsequenzen. Fabian Pfuhl untersucht das bezeichnete Spannungsfeld und zeigt ausführlich Lösungsansätze zur rechtssicheren Beurteilbarkeit geplanter Werbemaßnahmen auf.
Personen

Fabian Pfuhl Geboren 1981; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bayreuth; 2009 Promotion; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Lebensmittelrecht an der Universität Bayreuth.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Tijdschrift voor Consumentenrecht — 2011, 172–173