Rechtswissenschaft

Hannah Stoffer

Wie viel Privatisierung »verträgt« das strafprozessuale Ermittlungsverfahren?

Eine Untersuchung zur Zulässigkeit privater Beweisbeschaffung und zur Verwertbarkeit auf diese Weise erlangter Beweismittel im Strafverfahren

99,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-153371-6
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Die Privatisierung des Strafverfahrens gehört weltweit zu den zentralen Themen der aktuellen strafprozessualen Diskussion. Hannah Stoffer stellt die tatsächlichen und rechtlichen Facetten der in diesem Kontext relevanten Fallgruppen dar und erarbeitet ein Gesamtkonzept zu der Frage, wann sich der Staat private Ermittlungen zurechnen lassen muss.
Die Privatisierung des Strafverfahrens gehört weltweit zu den zentralen Themen der aktuellen strafprozessualen Diskussion. Der Einsatz von V-Leuten und Sachverständigen sowie die Hinzuziehung Privater im Rahmen der kommunalen Verkehrsüberwachung sind klassische Streitpunkte dieses Problemkreises. Gleichzeitig geraten regelmäßig neue Phänomene der Privatisierung ins Blickfeld. So stehen in den letzten Jahren vor allem die Verwertbarkeit verdeckter vernehmungsähnlicher Befragungen, der staatliche Zugriff auf die Ergebnisse unternehmensinterner Ermittlungen sowie der staatliche Ankauf rechtswidrig erlangter Steuerdaten-CDs im Mittelpunkt der Kontroverse. Hannah Stoffer stellt die tatsächlichen und rechtlichen Facetten all dieser Fallgruppen umfassend dar und erarbeitet auf dieser Grundlage ein Gesamtkonzept zu der Frage, unter welchen Voraussetzungen sich der Staat private Ermittlungen zurechnen lassen muss.
Personen

Hannah Stoffer Geboren 1983; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Passau; 2008 -11 wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie der Universität Passau; 2012–14 Referendariat am LG Passau; seit 2011 Nebentätigkeit in einer Anwaltskanzlei.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Polizei-Newsletter — http://polizeinewsletter.de/wordpress/?cat=1 (4/2016) (Holger Plank)
In: Juristenzeitung — 2016, 955–956 (Anja Schiemann)