Wirkungsweise des unionsrechtlichen Anwendungsvorrangs im autonomen IPR 978-3-16-155306-6 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

René Repasi

Wirkungsweise des unionsrechtlichen Anwendungsvorrangs im autonomen IPR

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ISBN 978-3-16-155306-6
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Überschreiten Marktakteure Grenzen und bilden sich Lebensgemeinschaften über Grenzen hinweg, entscheidet das IPR über das hierauf anzuwendende Sachrecht. Widerspricht das Rechtsanwendungsergebnis den EU-Freizügigkeitsrechten, führt deren Anwendungsvorrang zur Lückenhaftigkeit der beteiligten Rechtsordnungen. René Repasi untersucht diese Wirkungsweise und ihre Konsequenzen für das autonome IPR der Mitgliedstaaten.
60 Jahre Freizügigkeit innerhalb der EU haben ihre Spuren in den Lebensverhältnissen der Menschen hinterlassen. Immer mehr wirtschaftliche und private Beziehungen sind grenzüberschreitend, so dass eine Vielzahl nationaler Rechtsordnungen diese Beziehungen regelt. Die Koordinierung dieser Rechtsordnungen obliegt klassischerweise dem Internationalen Privatrecht. Sind die beteiligten Personen zudem unionsansässig oder Unionsbürger, stellt das EU-Recht eigene Vorgaben für das Rechtsanwendungsergebnis auf. René Repasi untersucht den Konflikt zwischen den Vorgaben des EU-Rechts und den Rechtsanwendungsergebnissen, an denen eine nationale Kollisionsnorm beteiligt ist. Aus der Sicht des EU-Rechts untersucht er das nationale autonome IPR. Der unionsrechtliche Anwendungsvorrang strukturiert die Auflösung des Konflikts. Statt einer dogmatischen Neuausrichtung des IPR folgt aus dieser Perspektive eine Stärkung der Parteiautonomie im autonomen IPR.
Personen

René Repasi Geboren 1979; Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Heidelberg und Montpellier; 2006 Erstes Staatsexamen; 2008 Zweites Staatsexamen; wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsches und europäisches Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; seit 2015 wissenschaftlicher Koordinator des European Research Centre for Economic and Financial Governance (EURO-CEFG) der Universitäten Leiden, Delft und Rotterdam.

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